BPW we think transport

VORWORT.


Sehr geehrte Partner, Mitarbeiter und Freunde von BPW,

wir leben in einer Zeit der digitalen Revolution und disruptiven Innovation. Und BPW ist mittendrin: als eines der führenden Unternehmen der Transportbranche, das die globalen und gesellschaftlichen Megatrends nicht nur antizipiert, sondern nutzt und so erfolgreich mitgestaltet.

Der Ursprung dieser Innovationsfreude reicht lange zurück: Sie beginnt 1898 in einem mit Wasserkraft betriebenen Hammerwerk, in dem Patentachsen für Kutschen und Fuhrwerke hergestellt wurden. Sie ersparten den Fahrzeugbetreibern das tägliche Schmieren mit Wagenfett – eine enorme Ersparnis von Zeit, Mühe und Ressourcen. Diese „Bergische Patentachsenfabrik Wiehl“ hat sich seither zu einer global agierenden Unternehmensgruppe mit über 6.900 Mitarbeitern entwickelt.

An unserem Ziel, Fahrzeugherstellern und -betreibern ein Höchstmaß an Innovation, Effizienz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Transport zu ermöglichen, hat sich dennoch in nahezu 120 Jahren nichts geändert. Selbst die Wasserkraft wird weiterhin als Energiequelle genutzt.

Diese Kontinuität basiert auf Werten, die typisch sind für ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Was man heute „Nachhaltigkeit“ und „unternehmerische Verantwortung“ nennt, wird bei BPW seit Generationen gelebt, vertieft und weiterentwickelt. Unsere Werte spiegeln sich in unseren Strategien, Produkten und
Dienstleistungen ebenso wie in unserer Führungs- und Unternehmenskultur wider. Und sie leiten uns in einer Zeit des Wandels.

Mit den Beitritt zum United Nations Global Compact möchten wir Sie einladen, die Werte und Beiträge von BPW für die Umwelt und Gesellschaft kennenzulernen und unsere Fortschritte zu begleiten.

Weil jeder Weg mit einem ersten Schritt beginnt, beleuchtet dieser erste Bericht die Initiativen der BPW Bergische Achsen KG. Sie ist Ursprung und Kern der BPW Gruppe, deren Gesellschaften eigenständig agieren, aber die gleichen Werte teilen. In Zukunft werden wir deshalb auch über die Fortschritte der globalen Gruppe berichten.

WERTE.

IDENTITÄT, INTEGRITÄT UND INNOVATION.

 

Nachhaltigkeit ist, wenn man in Generationen denkt und handelt – nicht in Quartalen.

Langfristiges, verantwortungsvolles Handeln hat die Identität von BPW geprägt und dabei Sicherheit und Orientierung gegeben: von seinen Anfängen im vorletzten Jahrhundert über fundamentale industrielle Veränderungen sowie Krisen und Kriege hinweg bis zur digitalen Revolution von heute. Nicht nur die Gesellschafter, auch Mitarbeiter und Kunden fühlen sich dem Unternehmen persönlich verbunden – zum Teil sogar seit Generationen. Regelmäßige Umfragen unter den Mitarbeitern bei BPW belegen den besonderen Stellenwert von Identifikation, Vertrauen und Zugehörigkeit. Diese Identität und Integrität prägen die grundlegenden strategischen Leitlinien von BPW ebenso wie die Führungskultur, sie spiegeln sich in der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik wider und bestimmen den grundsätzlichen wie alltäglichen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern. Auf dieser Basis schafft BPW ein Klima für Innovationen, das die Mitarbeiter aktiviert und Nachwuchskräfte für das Unternehmen begeistert.

 

NACHHALTIGKEIT ALS STRATEGIE.

We think transport

BPW versteht sich als Vordenker und Innovationsführer der Transportindustrie. Der Unternehmensclaim we think transport steht für ein tiefes und ganzheitliches Verständnis der Branche. Es fokussiert die Bedürfnisse von Kunden ebenso wie die mittel- und langfristigen technologischen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Dieses Know-how ist der Ausgangspunkt für Innovationen und die inkrementelle Optimierung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen.

Mobilitäts- und Systempartnerschaft

2012 hat BPW die strategische Ausrichtung des Unternehmens neu formuliert. Sämtliche Unternehmensaktivitäten werden seither an den beiden bedeutendsten Kundengruppen ausgerichtet: Gegenüber den Fahrzeugbetreibern stellt sich BPW seither als Mobilitätspartner auf, dessen Produkte und Lösungen den Trailer zuverlässig in Bewegung halten, dabei Kosten und Stillstandzeiten minimieren sowie Prozesse und Routen optimieren. Gegenüber den Fahrzeugherstellern versteht sich BPW als Systempartner, der mit einem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsportfolio eine große Vielfalt an Fahrzeugkonzepten unterstützt – vom Massenmarkt bis hin zu Spezialfahrzeugen und Einzelanfertigungen. BPW stellt Herstellern sein Know-how bereits bei der Auslegung des Fahrzeugs zur Verfügung.

Innovationsstrategie

Digitalisierung, Elektrifizierung und Urbanisierung sind Trends, die BPW aktiv mitgestaltet. BPW hat eine innovationsfreudige Unternehmenskultur etabliert. Mit dem Innovation Lab in Siegburg und dem Innovationslabor Mechatronik verfügt BPW über eigene Ideenschmieden, in denen interdisziplinäre Teams an zukunftsfähigen Lösungen für die Transportbranche feilen und die das Innovationsmanagement der Gruppe maßgeblich beschleunigen. Hinzu kommt die Ideenwerkstatt in Wiehl, ein Raum, der zum Querdenken einlädt. BPW Mitarbeiter werden motiviert, auch im Berufsalltag Neues auszuprobieren, neu- und umzudenken. Dafür schafft BPW bewusst Freiräume, um sich gezielt neuen Ideen zu widmen. Auch die Kunden werden eng in diesen Ansatz eingebunden.

GLOBAL COMPACT.

BPW verfolgt bereits seit vielen Generationen erfolgreich Initiativen für den Umwelt- und Ressourcenschutz, sichere und menschenfreundliche Arbeitsbedingungen sowie eine gute Unternehmensführung. Dazu gehören auch die Integrität und Transparenz gegenüber unseren Marktpartnern, Mitarbeitern und der interessierten Öffentlichkeit. Aus diesem Grund ist BPW 2016 dem United Nations Global Compact beigetreten, der weltweit größten und wichtigsten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. So setzt BPW seine zehn Prinzipien um.

Von der gelebten Integrität zum globalen Compliance-Konzept: BPW hat die Entwicklung eines Konzeptes angestoßen, in dem die Grundsätze und Regeln der guten Unternehmensführung neu strukturiert, präzisiert und mit den Mitarbeitern und Partnern weltweit eingeführt werden.

Prinzip 1: Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten.

Als deutsches Unternehmen bekennt sich BPW zur europäischen Werteordnung ebenso wie zu seiner gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung. Der Schutz der Freiheit, Sicherheit und Gesundheit des Menschen sind Grundlage der Führungsleitlinien und des Verhaltenskodex von BPW, die für alle Mitarbeiter der BPW Bergische Achsen KG verbindlich gelten.

Prinzip 2: Unternehmen sollen sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.

BPW verpflichtet seine Geschäftspartner zur Befolgung von umfassenden Qualitätsvorgaben. Dazu gehören die Nachverfolgbarkeit über alle Geschäftsprozesse, Umweltnormen sowie die nationalen wie internationalen Rechtsvorschriften, einschließ- lich dem Schutz der Menschenrechte. Die wesentlichen Beschaffungsquellen des Unternehmens für Rohstoffe und Handelswaren liegen in Deutschland und Europa.

Prinzip 3: Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren.

BPW bekennt sich ausdrücklich zur Mitbestimmung und unterstützt die betriebliche wie gewerkschaftliche Interessenvertretung. Darüber hinaus fördert BPW aktiv die politische und gesellschaftliche Bildung, insbesondere von Auszubildenden und Berufsanfängern.

Prinzip 4: Unternehmen sollen für die Beseitigung aller Formen der Zwangsarbeit eintreten.

Grundlage für den langfristigen Erfolg von BPW sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Daher legt BPW großen Wert auf gute, sichere Arbeitsbedingungen und möglichst langjährige Perspektiven für alle Mitarbeiter – bevorzugt in Festanstellung.

Prinzip 5: Unternehmen sollen für die Abschaffung der Kinderarbeit eintreten.

Als Familienunternehmen liegt BPW der Schutz von Kindern besonders am Herzen. BPW verpflichtet Lieferanten, Dienstleister und deren Sublieferanten, die internationalen Rechtsvorschriften zu achten – dazu gehört selbstverständlich auch der Schutz von Kindern.

Prinzip 6: Unternehmen sollen für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit eintreten.

BPW toleriert keinerlei Diskriminierung. Alle Mitarbeiter – ungeachtet des Geschlechts, des Alters, der Hautfarbe, der Kultur, der ethnischen Herkunft, der sexuellen Identität, der körperlichen Konstitution, der Religionszugehörigkeit und der Weltanschauung – werden gleich behandelt. Die international anerkannten Menschenrechte werden respektiert. Diese Grundsätze sind durch den BPW Verhaltenskodex umfassend geregelt.

Prinzip 7: Unternehmen sollen im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen.

BPW verpflichtet sich zum Schutz der Umwelt und zum schonenden Einsatz von Ressourcen und Energie bei allen unternehmerischen Aktivitäten. So betreibt BPW ein nach internationalen Normen zertifiziertes Energie- und Umweltmanagementsystem und entwickelt sein Engagement ständig weiter. Auch Lieferanten werden nach diesen Grundsätzen ausgewählt und regelmäßigen Audits unterzogen.

Prinzip 8: Unternehmen sollen Initiativen ergreifen, um größeres Umweltbewusstsein zu fördern.

BPW engagiert sich auch über die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit hinaus für die Akzeptanz und Verbreitung von Elektromobilität sowie umwelt- und ressourcenschonenden Technologien in der Transport- und Logistikbranche und fördert Leuchtturmprojekte in diesen Bereichen.

Prinzip 9: Unternehmen sollen die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen.

Alle Produkte, Innovationen sowie die gesamte Forschungs- und Entwicklungsarbeit von BPW zielt im Kern auf eine verbesserte Effizienz von Logistik- und Transportprozessen. Dazu gehören wegweisende Innovationen im Bereich der Elektromobilität, der Lärmminderung, des Leichtbaus und des digital vernetzten Transports.

Prinzip 10: Unternehmen sollen gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.

Rechtskonformes, aufrichtiges und verantwortungsvolles Verhalten, Diskriminierungsfreiheit und die Bekämpfung von Korruption sind bei BPW durch die Arbeitsordnung umfassend geregelt. BPW verpflichtet entsprechend auch seine Lieferanten und Geschäftspartner. Darüber hinaus führt BPW eine Compliance-Organisation.

MENSCHEN.

Wer bei BPW arbeitet, fühlt sich wohl und bleibt auch dabei: Zugehörigkeit, Vertrauen und soziale Verantwortung sind Kernbestandteile der Unternehmenskultur. Dies belegen regelmäßige Umfragen unter den Mitarbeitern und Preise, die BPW als einen der besten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe Deutschlands auszeichnen.

Identität und Identifikation bilden bei BPW die Grundlage für Innovation. Die Mitarbeiter sind die Protagonisten einer Unternehmensstrategie, mit der BPW seit 2012 alle Strukturen und Prozesse neu ausrichtet: Kundenfokus und Zukunftsorientierung prägen seither die Führungsleitlinien und eine Personalpolitik, die Mitarbeitern mehr Freiräume und Selbstverantwortung überträgt, lebenslanges Lernen und individuelle Talente fördert. Dieses Konzept gilt für alle Gesellschaften der BPW Gruppe und wird dynamisch weiterentwickelt.

MITARBEITER: STRUKTUR & ENTWICKLUNG.

Die BPW Gruppe beschäftigt weltweit 6.929 Mitarbeiter (Stand Dezember 2016). Dies bedeutet eine Zunahme von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In diesem Wachstum spiegeln sich der anhaltende Geschäftserfolg in einem spannenden Marktumfeld, strategische Zukäufe im Ersatzteilhandel sowie konsequente Investitionen in innovative Geschäftsfelder wider: BPW schafft zahlreiche, attraktive neue Arbeitsplätze, insbesondere in den Bereichen Elektromobilität und intelligent vernetzter Transport. Typisch für die metallverarbeitende Industrie ist ein geringer Frauenanteil von 12 Prozent. Daraus ergibt sich ein bedeutendes Handlungsfeld für die Personalentwicklung von BPW. Durch individuelle Talentförderung, familiengerechte Arbeitsstrukturen, flexible Zeitmodelle und Betreuungsangebote für Kinder unterstützt BPW die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

BPW ALS ARBEITGEBER.

BPW ist ein werteorientiertes Familienunternehmen, das seinen Mitarbeitern mehr bietet als lediglich einen Arbeitsplatz: Die Unternehmenskultur beruht auf gegenseitigem Vertrauen, auf Fairness und Treue. Dazu tragen beispielsweise die umfassende bedarfsorientierte Weiterbildung und eine aktive Gesundheitsförderung der Mitarbeiter sowie eine flexible Arbeitszeitgestaltung maßgeblich bei. Faire Beschäftigungspraxis Gute Arbeitsbedingungen sind Ausdruck der Wertschätzung und fördern Wohlbefinden, Qualität und Kreativität – von der Ausbildung bis zum Rentenalter: BPW strebt langfristige, sichere Arbeitsverhältnisse in Festeinstellung an. Hire & Fire, Zeitarbeitsverträge und Lohnarbeiter, wie sie in der Automobilindustrie durchaus keine Seltenheit sind, passen nicht zu BPW. 

„Nach meiner dualen Ausbildung zur Industriekauffrau und Wirtschaftsingenieurin habe ich mich für das interne Talentprogramm qualifiziert, mit dem BPW die Karrieren junger Mitarbeiter gezielt fördert und individuell entwickelt. Als Referentin der Geschäftsführung übernehme ich inzwischen auch eine wichtige Rolle im Team Elektromobilität. Ich bin sowohl für die Qualifizierung und das Management von Lieferanten als auch für viele andere Aufgaben wie Marketingfunktionen, die in dem noch jungen Geschäftsfeld anfallen, verantwortlich. Berufsbegleitend absolviere ich außerdem ein Studium zum Master of Engineering im Bereich Technical Management, bei dem BPW mich ebenfalls unterstützt.“

Katja Boecker, Expertin für Elektromobilität

Freiräume für Kreativität

Tun ist besser als Reden – diese Devise gehört zu den Führungsleitlinien von BPW. Aber auch zum Nach- und Querdenken und für abteilungsübergreifenden, inter - disziplinären Austausch bietet BPW viele Freiräume: zum Beispiel in der Ideen - werkstatt. Hier werden nicht nur Visionen für den Transport der Zukunft entwickelt, sondern auch praktisch am Objekt diskutiert und ausprobiert. Deshalb ist die BPW Ideenwerkstatt so groß, dass sich ein kompletter Trailer darin einparken lässt. 

AUSBILDUNG UND INITIATIVEN FÜR KINDER UND JUNGE ERWACHSENE.

Einer der besten Ausbildungsbetriebe

Deutschlands BPW gehört zu den anerkannt besten Ausbildungsbetrieben Deutschlands. Im unternehmenseigenen Ausbildungszentrum werden jährlich rund 120 junge Menschen auf mehr als 20 verschiedene kaufmännische und technische Berufsbilder vorbereitet – und darüber hinaus: Mit Seminaren, Projektarbeiten, Auslandsaufenthalten und Talentförderprogrammen unterstützt BPW die Karrierechancen ganzheitlich. Ausbildungsgänge können auch mit Bachelorabschlüssen kombiniert werden.

Topchancen für Studierende

Auch für Studierende präsentiert sich BPW als engagierter Förderer. BPW vergibt Praktika, Stipendien und die Möglichkeit, Abschlussarbeiten im Unternehmen anzufertigen. Danach winkt eine Festeinstellung und die Chance auf ein internationales Talentprogramm. BPW hat seine Innovationszentren für Elektromobilität, Mechatronik und vernetzten Transport gezielt mit jungen Talenten besetzt. Hier sind nicht nur Technik und Arbeitsumgebung innovativ: Die Teams genießen ein besonders hohes Maß an Eigenverantwortung und nutzen dabei fortschrittliche methodische Ansätze. 

Gezielte Starthilfe – nicht nur für Überflieger

BPW engagiert sich auf vielfältige Weise für junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben – nicht nur für Überflieger mit Topnoten. Dazu gehört das „Start-Programm“, das Jugendlichen, die zum Beispiel aufgrund eines schlechten Hauptschulabschlusses auf dem regulären Ausbildungsmarkt kaum eine Chance haben, die Grundlagen für eine berufliche Zukunft vermitteln soll. Das „Start-Programm" wurde vor fünf Jahren in Kooperation mit regionalen Schulen ins Leben gerufen. Die Schüler werden in zehn intensiven Monaten umfassend qualifiziert.

„Durch das „Start-Programm" wollen wir nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Selbstvertrauen aufbauen. So machen wir Jugendliche fit für eine Ausbildung – mit Erfolg: 16 von 19 junge Menschen haben so eine Ausbildung angetreten, sie sind auf dem Weg zum Maschinen- und Anlagenführer, Fachlageristen, Industriemechaniker oder zur Fachkraft für Metalltechnik.“

Rainer Butting, Ausbildungsleiter

Forscherkids on Tour

Vorschulkinder lernen MINT – mit dieser Idee weckt der BPW Jugendfonds e. V. frühzeitig das Technikinteresse bei Vorschulkindern: Beim Aktionstag „Forscherkids on Tour“ besuchen speziell geschulte Nachwuchskräfte von BPW mehrmals jährlich Kindergärten, um mit den Kindern spielerisch die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu erkunden. Das Konzept entwickelte der Verein gemeinsam mit dem BPW Ausbildungszentrum und kooperierenden Schulen in Wiehl.

Politische Bildung für junge Erwachsene

Demokratie braucht mündige Bürger. BPW vermittelt deshalb Auszubildenden in Workshops, wie das politische System in Deutschland funktioniert – und wie man sich aktiv einbringen kann. In Planspielen können die jungen Erwachsenen im örtlichen Ratssaal sogar eine Stadtratssitzung nachbilden.

BPW Jugendfonds

Der BPW Jugendfonds e. V. wurde 2001 gegründet, mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen aus Wiehl und der näheren Umgebung individuelle Hilfe anzubieten und zukommen zu lassen. Gefördert werden sowohl hochbegabte Kinder und Jugendliche als auch solche, die aufgrund einer besonderen Bedürftigkeit Unterstützung brauchen. Bis heute unterstützte der gemeinnützige Verein, der durch Mitgliedsbeiträge und Spenden getragen wird, über 100 Projekte.

SICHERHEIT, GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN.

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. BPW verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern – von der Ausbildung bis ins Rentenalter.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zur Gesundheit ist es bei BPW ein kurzer Weg: Auf dem Werksgelände in Wiehl gibt es eine Praxis des werksärztlichen Dienstes und ein Servicebüro der Betriebskrankenkasse (BKK BPW). Beide arbeiten eng mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement zusammen, das wiederum ein ganzes Bündel an Maßnahmen von der Rückenschule über Ernährungsberatung bis zur Physiotherapie anbietet. Mitarbeitern steht ein werkseigenes Fitnessstudio zur Verfügung, Personal Trainer und ein attraktives Kursangebot motivieren die Mitarbeiter, fit und gesund zu bleiben. Zu den wichtigsten Aufgaben des werksärztlichen Dienstes gehören die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und die ärztliche erste Hilfe, etwa bei Unfällen oder bei akuten Erkrankungen. Aber auch bei der Anschaffung neuer Maschinen, Arbeitsstoffe und Schutzkleidung sowie der Einrichtung neuer Arbeitsplätze wirkt der Werksarzt aktiv mit. So untersucht er auch den gesamten Betrieb unter arbeitsmedizinischen Aspekten.

Wiedereingliederungsmanagement

Werksarzt und Gesundheitsmanagement arbeiten Hand in Hand, um auch körperlich oder gesundheitlich eingeschränkten Mitarbeitern eine produktive, erfüllende Tätigkeit zu ermöglichen – oder nach durchlittener Erkrankung in die frühere Tätigkeit zurückzufinden.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Das BPW Gesundheitsmanagement schult Mitarbeiter individuell, um Fehlhaltungen, belastende und gesundheitsgefährdende Tätigkeiten zu vermeiden und Hilfs - mittel richtig zu nutzen. Dabei werden sowohl Mitarbeiter in der Produktion als auch mit Büroarbeitsplätzen gezielt informiert und aktiv unterstützt. 

Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz

BPW verfügt über ein umfassendes Sicherheitskonzept, das von Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter über den werksärztlichen Dienst bis zur Werkfeuerwehr reicht. Nachdem 2014 und 2015 die Zahl der anzeigepflichtigen Unfälle gestiegen war, hat BPW eine nachhaltige Sicherheitsinitiative für Führungskräfte und Mitarbeiter gestartet. Weil 95 Prozent der Unfälle verhaltensbedingt sind, werden achtsame Verhaltensweisen intensiv trainiert und regelmäßig aufgefrischt. 2016 erklärte BPW zum „Jahr der Arbeitssicherheit“. Den Kern der Initiative bildet das ADAM-Prinzip („Arbeitssicherheit durch aufmerksame Mitarbeiter“). Erfreuliche Zwischenbilanz: Mit nur 32 meldepflichtigen Unfällen in 2016 unterbietet die Belegschaft von BPW die bisherige Bestmarke von 33 Arbeitsunfällen im Jahr 2013.

60+ Arbeitsplätze

BPW schätzt die Erfahrung und das Können älterer Mitarbeiter. Mit ergonomisch individuell optimierten Arbeitsplätzen sorgt BPW dafür, dass auch Menschen jenseits der 60 gut und gerne arbeiten und ihr Know-how an Jüngere weitergeben können.

Besser leben

Immer mehr Menschen möchten etwas gegen ihr Übergewicht tun – doch oft ist es nicht leicht, den persönlichen und beruflichen Alltag und eine gesunde Lebensführung in Einklang zu bringen. BPW bietet deshalb ein sechsmonatiges Gesund-Aktiv-Programm an, das die Mitarbeiter beim Abnehmen begleitet. Dabei werden eine gesunde Lebensweise, Ernährung und Sport aus dem Berufsleben heraus in den Freizeitbereich hineinwirkend trainiert. Zum Programm, das von der BKK BPW bezuschusst wird, gehören Check-ups, individuelle Ernährungsprogramme, Trainings und Workshops.

Sozialberatung

Probleme in der Familie, eine Trennung oder finanzielle Nöte, die Pflege eines Angehörigen, Todesfälle oder auch psychische Probleme und Ärger am Arbeitsplatz sind Belastungssituationen, in denen Menschen oft keinen Ausweg wissen. BPW lässt seine Mitarbeiter in sozialen Notlagen nicht allein: Die Sozialberatung ist für solche Situationen speziell geschult, hört zu und vermittelt Hilfe.

VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF.

Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf ist nicht nur für Frauen ein wichtiger Anreiz, sich für eine Karriere bei BPW zu entscheiden. So kooperiert BPW mit einer Kindertagesstätte und startete 2016 eine sportlich-aktive Nachmittagsbetreuung für Kinder von fünf bis zehn Jahren. Auch für typische Engpässe in der Betreuung hat BPW vorgesorgt: In Zusammenarbeit mit der AWO können Kinder zwischen vier Monaten und 14 Jahren kurzfristig eine Betreuung in Anspruch nehmen – etwa, wenn Alleinerziehende krank werden, Schule bzw. Kita ausfallen oder Oma und Opa verhindert sind.

UMWELT.

UMWELTSTRATEGIE.

Jeder Effizienzgewinn ist immer auch ein Fortschritt für die Umwelt – und deshalb zentraler Aspekt einer ganzheitlichen Umweltstrategie von BPW. Die Standorte der BPW Gruppe sind Eckpfeiler in Sachen Nachhaltigkeit. Umweltauswirkungen durch die Produktion werden kontinuierlich und systematisch reduziert. Mit seinem Engagement für erneuerbare Energien gilt BPW als Vorbild in der Region.

ENERGIE.

Leitsätze zur Umwelt- & Energiepolitik

Die BPW Bergische Achsen KG verpflichtet sich

  • zum Schutz der Umwelt und zum schonenden Einsatz von Ressourcen und Energie bei allen unternehmerischen Aktivitäten.
  • das Umwelt- und Energiemanagement als Verpflichtung und Aufgabe der Unternehmensführung anzusehen und fortlaufend zu verbessern.
  • hinsichtlich des Umweltschutzes, des Energieeinsatzes, des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen mögliche Risiken und Chancen zu ermitteln und zu berücksichtigen.
  • die selbst gesetzten umwelt- und energiebezogenen Ziele zu erreichen.
  • durch den Erwerb energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen unter wirtschaftlichen Aspekten die Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern und Umweltbelastungen zu vermindern sowie bei der Planung und Umsetzung das Umfeld sowie die interessierten Parteien zu berücksichtigen.
  • gemäß international anerkannter Normen ein zertifiziertes Energie- und Umweltmanagementsystem zu betreiben und weiterzuentwickeln.

Umwelt- und Energiemanagementsystem

Das Umweltmanagementsystem vom BPW ist nach DIN EN ISO 14001: 2009 zertifiziert. Die internen Prozesse zielen auf eine laufende Verbesserung und Erfüllung anspruchsvollerer Standards ab. Das Energiemanagementsystem erfüllt bereits die DIN EN ISO 50001: 2011.

BPW nutzt seit fast 120 Jahren erneuerbare Energien aus eigener Produktion: Das Hammerwerk der „Bergischen Patentachsen Wiehl“ wurde bereits 1898 mit einem Wasserrad angetrieben. Heute dreht sich hier eine hocheffiziente Wasserturbine. Sie produziert im Jahr rund 330.000 kWh. Das entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 100 Vier-Personen-Haushalten pro Jahr. 2016 nahm BPW eine große Photovoltaikanlage mit 1.920 Modulen auf einer 3.100 Quadratmeter großen Dachfläche in Betrieb. Damit kann beispielsweise ein Viertel des Strombedarfs für die KTL-Anlage zur Oberflächenveredelung gedeckt werden. Eine weitere PV-Anlage ist im benachbarten Werk Brüchermühle geplant. Dadurch soll der Anteil an Strom aus eigener Erzeugung steigen.

BPW mit 100 Prozent Ökostrom

2017 erzielte BPW einen bedeutenden Meilenstein in seinem Energiemanagement: Seit Sommer bezieht BPW zusätzliche Stromlieferungen von Energieversorgern ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen mit Herkunftsnachweis, d. h. ohne Atomkraft, Kohle oder andere fossile Energieträger.

BPW bezieht 96 Prozent seines wesentlichen Energiebedarfs aus Strom inklusive erneuerbaren Energien aus eigener Produktion (48 Prozent) und klimafreundlichem Erdgas (48 Prozent). Ein Rest von weniger als 4 Prozent bleibt beim Treibstoff Diesel – ein Wert, der durch den weiter zunehmenden Einsatz von E-Fahrzeugen im Werksverkehr reduziert werden soll.

ELEKTRISCHER FIRMENFUHRPARK UND STROMTANKSTELLEN.

BPW setzt seit 2016 konsequent auf Elektromobilität – auch beim Fuhrpark: BPW Dienstwagen werden mit Elektro- oder Hybridantrieb bestellt. Für den werksinternen Transport von Achsen nutzt BPW seit diesem Jahr auch einen elektrischen 40-Tonner. Für Mitarbeiter, externe Besucher und den wachsenden eigenen elektrischen Fuhrpark hat BPW an den drei Standorten im Oberbergischen zehn Stromtankstellen gemäß neuester genormter Ladetechnik errichtet. Weitere fünf Stromtankstellen sind in Planung. 

WASSER.

Die Wasserkraft wird auch heute noch von BPW genutzt. Neben der Energieerzeugung nutzt BPW auch Wasser zur Kühlung von Produktionsanlagen. Bei der Abwasserbehandlung und -einleitung übertrifft BPW die gesetzlichen Vorgaben deutlich. Der Gewässerschutz spielt bei der Konzeption und Überwachung der Produktionsanlagen eine wichtige Rolle. Mitarbeiter werden im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen intensiv geschult. Auf diese Weise konnte BPW Störfälle erfolgreich vermeiden. Die Qualität der Gewässer wird lückenlos überwacht. Für das ökologische Gleichgewicht im Obergraben nutzt BPW neben Pflanzenfiltern diverse Fischarten – darunter rund 250 Hechte.

ENERGIEEFFIZIENZ.

BPW hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt, den Energieverbrauch langfristig zu senken: Ab 2020 will das Unternehmen rund 10 Prozent der Energiekosten im Vergleich zu 2015 einsparen. Ein Energiebeauftragter überwacht und dokumentiert den Erfolg der Maßnahmen. Zum Beispiel führte die Verringerung der Reinigungstemperatur in einer Teilewaschmaschine in der Produktion zu 90 Prozent Energieeinsparung. Die hohe Nachfrage nach energieeffizienten Achsen und Fahrwerkstechnologien von BPW treibt die Produktionsstückzahlen und damit den Energieverbrauch insgesamt. Dennoch ist es BPW gelungen, den relativen Stromverbrauch pro produzierter Achse um 5 Prozent und den relativen Gasverbrauch um 3 Prozent gegenüber den durchschnittlichen Energieverbrauchsdaten zu senken. Auch der Anteil an Strom und Diesel am Gesamtenergieverbrauch geht seit Jahren zurück.

ABFALL.

BPW betreibt ein erfolgreiches Abfallmanagement und konnte so die Abfallmenge 2016 um 80 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr senken. Auch für 2017 erwartet BPW einen weiteren Rückgang. Die Verwertungsquote ging 2016 aufgrund veränderter Abfallsorten und neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen auf 71 Prozent zurück. BPW arbeitet mit Recycling-, Aufbereitungs- und Entsorgungsunternehmen daran, die Verwertungsquote wieder zu erhöhen. Auch die Mitarbeiter werden im Rahmen einer Initiative aufgerufen, eine verbesserte Abfalltrennung aktiv zu unterstützen.

„Mit der Energieerzeugung durch Sonnen- und Wasserkraft nimmt BPW eine Vorbildrolle ein. Wir sind stolz darauf, seit Sommer 2017 unseren gesamten Stromverbrauch aus erneuerbaren Quellen mit Herkunftsnachweis zu beziehen – ein Meilenstein für BPW. Die trotzdem noch hohen Energiekosten spornen uns an, unseren Energieverbrauch weiter zu senken.“

André Köster, Beauftragter für Arbeitssicherheit, Umwelt- und Energiemanagement 

PRODUKTVERANTWORTUNG.

Angesichts weltweit steigender Transportaufkommen stehen Unternehmen der Transport- und Logistikbranche in einer besonderen Verantwortung für Mensch und Umwelt. Alle Produkte und Lösungen von BPW zielen auf die Verringerung von Verbrauch, Verschleiß, Stillstandzeiten, Leerfahrten, Staus, Lärm- und Abgasemissionen: Leichtbau-Lösungen, intelligente Telematik, herausragende Qualität und Serviceleistungen erhöhen die Effizienz und verringern so die Umweltauswirkungen.

Das explosionsartige Wachstum des Online-Handels, die Urbanisierung und die schärfer werdende Kritik am Verbrennungsmotor verlangen jedoch auch nach völlig neuen Lösungen. BPW beantwortet die globalen Megatrends mit Innovationen im Bereich der Elektromobilität und digitalen Vernetzung.

LEICHTBAU.

Achsen und Fahrwerksysteme von BPW sind in jedem Detail auf maximale Effizienz ausgelegt: Dafür sorgen neben Qualität, Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit auch Leichtbau-Lösungen. Leichtbau in Fahrwerkskomponenten ermöglicht erhebliche Einsparungen von Kraftstoff – und damit Abgasemissionen – und erhöht die Transportkapazität des Fahrzeugs.

  • Die EU-6-Norm verlangt eine Abgasreinigungsanlage, die das Fahrzeug um 200 Kilogramm schwerer macht. Durch das extrem leichte BPW Airlight II Fahrwerk mit Leichtbau-Komponenten können davon nahezu 100 Kilogramm kompensiert werden.
  • Die geschmiedete Aluminium-Nabe von BPW spart im Dreiachs-Aggregat 54 Kilogramm Gewicht. Das bedeutet weniger Fahrten, um die Ladung zu transportieren. Beim Transport der gleichen Ladung wird durch das geringere Gewicht des Fahrzeugs weniger Energie verbraucht – und der C02-Ausstoß reduziert.

„Angesichts weltweit steigender Transportmengen zielt unsere Innovationsstrategie darauf ab, die Effizienz in Transport und Logistik weiter zu steigern. Auf diese Weise können wir den Treibstoffverbrauch, Abgas- und Lärmemissionen, aber auch den Verbrauch von Verschleißteilen ebenso spürbar verringern wie ungeplante Werkstattstopps, Pannen, Staus und unnötige Umwege. Die Digitalisierung ermöglicht uns, den Trailer vom bloßen Anhängsel zum Zugpferd des digital vernetzten, hocheffizienten Transports zu machen.“

Dr. Markus Kliffken, Mitglied der Geschäftsleitung, Innovationsmanagement

eSOLUTIONS.

BPW adressiert mit der Entwicklung seiner eSolutions die drängenden Probleme des innerstädtischen Lieferverkehrs: Indem BPW nicht einfach nur Dieselmotoren durch elektrische Aggregate ersetzt, sondern ganzheitliche Konzepte erarbeitet, eröffnet das Unternehmen seinen Kunden aus Transport und Logistik ungekannte Möglichkeiten. Renommierte Auszeichnungen belegen die Innovationskraft der eSolutions von BPW:

  • GreenTec-Award
  • KEP Innovationspreis
  • Green Truck Innovation
  • Top 100 – Innovationsführer im Mittelstand
  • Energy Award

eTransport

Mit der Antriebsachse eTransport ermöglicht BPW erstmals einen elektrischen Transport in der Gewichtsklasse zwischen 7,5 und 26 Tonnen – einem Marktsegment, das durch den boomenden Online-Handel erheblich an Bedeutung gewinnt. Die Besonderheit: Der Antrieb ist in der Achse integriert, die Batteriepacks sind vor Unfallfolgen sicher und platzsparend zwischen den Achsen gelagert. eTransport ersetzt den konventionellen Antriebsstrang aus Dieselmotor, Getriebe, Kardanwelle und Abgasnachbehandlung, ohne das Fahrzeug schwerer zu machen oder die Ladekapazität zu beeinträchtigen. Weil die Räder unabhängig voneinander angesteuert und bewegt werden können, wird das Fahrzeug zudem erheblich agiler und wendiger („Torque Vectoring“). Populäre Nutzfahrzeugtypen von MB Vario bis Iveco Daily lassen sich sogar problemlos mit dem elektrischen Fahrwerk von BPW nachträglich umrüsten. Ein erster Prototyp ist schon auf den Straßen unterwegs.

ePower

Bei Kühltransportern wird das Kühlaggregat durch einen separaten Dieselmotor angetrieben. Diese Dieselmotoren sind sehr laut, verbrauchen rund 2.500 Liter Treibstoff pro Jahr und blasen Ruß und Abgase ungefiltert in die Luft – aus diesem Grund dürfen Supermärkte in der Regel nur tagsüber angefahren werden. Mit ePower hat BPW einen in die Radnabe integrierten Generator entwickelt, der beim Bremsen Strom erzeugt – genug, um den Kühlkoffer elektrisch und damit lärm- und abgasfrei anzutreiben. Das System wird aktuell in Prüfversuchen gestestet und könnte zukünftig erstmals eine geräuscharme Belieferung in Innenstädten am Morgen, Abend oder in der Nacht ermöglichen und so die Auslastung von Fahrzeugen optimieren. Auch die Fahrer, die bisher während ihrer Ruhezeiten erheblich unter dem Lärm der Dieselaggregate leiden, werden davon profitieren. 

VERNETZTER TRANSPORT.

BPW nutzt die Digitalisierung für eine völlig neue Transparenz im Transport: in Bezug auf das Fahrzeug, die Route, die Fracht – und für das perfekte Zusammenspiel mit vor- und nachgelagerten Logistikprozessen.

Truck-Trailer-Telematik

Das BPW Tochterunternehmen idem telematics ist Marktführer herstellerunabhängiger Trailer-Telematik. Durch die Vernetzung von Truck und Trailer sind Fahrer, Disponent und auf Wunsch auch Versender und Empfänger stets über Position sowie Status von Fracht und Fahrzeug informiert. Die situationsgerechte Auswertung und Darstellung der Datenfülle vermeidet Pannen, Unfälle und überflüssige Leerfahrten und motiviert den Fahrer zu einer sicheren und ressourcenschonenden Fahrweise – ganz nach Wunsch, denn die Telematik-Lösung Cargofleet Trailer Gateway ist modular und flexibel konzipiert.

Innovation Lab

Mit dem Innovation Lab in Siegburg hat BPW gemeinsam mit SAP einen Think-Tank für die Digitalisierung von Transportprozessen etabliert. Ziel ist es, durch die Datenintegration aus allen Phasen des Transport- und Logistikprozesses ein hocheffizientes „Internet of Transport“ zu schaffen. Auf diese Weise könnten Transport- und Produktionsprozesse perfekt synchronisiert werden. Das Innovation Lab nutzt innovative, agile Methoden, um Unternehmen einen schnellen, unkomplizierten Einstieg in die Digitalisierung ihrer Logistik zu ermöglichen.

eTrailer

Der Trailer avanciert vom Anhängsel zum vernetzten Zugpferd des digital vernetzten Transports: BPW erforscht und entwickelt Innovationen, die dem Trailer buchstäblich das Hören, Sehen und Fühlen beibringen sollen. Preisgekrönt ist BPWs AirSave. Das autarke System soll 2018 auf den Markt kommen. Es misst und reguliert kontinuierlich den Luftdruck im Reifen – und vermeidet so Reifenplatzer. Zukünftig erfassen Sensoren den Zustand weiterer Bauteile und warnen nicht nur, bevor es zu Ausfällen kommt: bei Bedarf sollen das Fahrzeug zur Werkstatt gelotst, die Wartung gebucht und die erforderlichen Ersatzteile bestellt werden – vollautomatisch.

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